Spitzner im Oer’schen Hof

Ahauser RatshotelAuch wenn es sich nicht 100 % belegen lässt, so spricht doch vieles dafür, dass der Oer’sche Hof ein Werk von Johann Conrad Schlaun ist. Ganz sicher ist dagegen, dass er den Bombenkrieg als einziger Barockhof in der Königsstraße überlebt hat. Christin Reimering und Karl Nikloas Spitzner übernahmen im September 2013 den Oer’schen Hof. Da der Oer’sche Hof früher tatsächlich, wenn auch nur einen Teil des Jahres, bewohnt wurde, scheint man das noch heute zu spüren. Das wohnliche, private Ambiente mit seinen unterschiedlichen Räumen lädt zum Verweilen ein. Das liegt auch an der großen Weinkarte, die fast keine Wünsche offen lässt und an der bodenständigen Produktküche Spitzners. Französisch mediterrane Gerichte und Einflüsse aus der Heimat prägen die Karte. Zudem auch einige vergessene Gerichte wie Pasteten, Terrinen oder Hechtklößchen denen Spitzner sich immer wieder gerne widmet und sie entweder neu interpretiert oder eben genauso wie früher serviert.
 
Tina Straube

Nikolas Spitzner

Bevor Karl Nikolas Spitzner den Oer’schen Hof übernahm, führte er das Restaurant am Aasee bereits 4 Jahre selbständig. Auf Norderney war er maßgeblich am Entstehen des Restaurants Tide und des dortigen Küchenkonzepts beteiligt. Vor 3 Jahren gründete Spitzner die Spitzner Foodcompany mit der er eigene Produkte und Marken kreiert, vermarktet oder auch für andere besondere Produkte scouted. Die bis jetzt bekannteste wenn auch nur im engsten Sinne regional vertretene Marke ist die Marke Heimatfleisch und das Alverskichener Landschwein.